Am 6. und 7. Oktober 2026 verwandelte sich der Sprachenraum unserer Oberschule in eine kleine Zukunftswerkstatt: In Kooperation mit dem Medienzentrum fand dort für je eine Gruppe unserer Planetenklasse ein 3-D-Workshop statt.
Zu Beginn ging es um die Frage, wie aus einer Idee überhaupt ein greifbarer Gegenstand wird. Die Schüler:innen lernten, wie ein 3-D-Drucker funktioniert: Ein dünner Kunststofffaden wird erhitzt und Schicht für Schicht aufgetragen, bis ein festes Objekt entsteht. Gebannt verfolgten sie, wie der Drucker Lage um Lage arbeitete, und merkten schnell, wie viel Zeit und Präzision in jedem Werkstück stecken.
Anschließend wurde es praktisch. Mit einem einfachen Konstruktionsprogramm am Computer entwarfen die Kinder eigene Modelle. Sie kombinierten Grundformen wie Würfel, Zylinder und Kugeln, schnitten Formen aus, drehten, verschoben und veränderten deren Größe. Ganz nebenbei schulten sie dabei ihr räumliches Vorstellungsvermögen und ihren Umgang mit Maßen und Proportionen. Außerdem erlebten sie, dass ein guter Entwurf manchmal mehrere Anläufe braucht. Gegenseitige Hilfe und Geduld waren dabei ebenso gefragt wie Kreativität.
Der Höhepunkt: Alle durften ihr eigenes Werkstück ausdrucken. Entstanden sind persönliche kleinere und größere Dinge wie Schlüsselanhänger oder Figuren, die die Kinder mit nach Hause nehmen konnten.
Der Workshop hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut sich Technik, Kreativität und selbstständiges Ausprobieren verbinden lassen.
Ein herzliches Dankeschön an das Medienzentrum für die engagierte Begleitung und die tolle Zusammenarbeit!





