Daniela, unsere Farmerin, informiert wöchentlich die Farmgemeinde über die anstehenden Arbeiten. Anbei ihr Bericht.

Was liegt an: Die Mäuseschrecken sind da und müssen aufgebaut werden.
Ansonsten Beetcheck, Beetcheck, Beetcheck…
Einige Ackerstellen sind auch immer noch frei von Mulch. Mulchen ist immer Thema.
Da es weder Regen gab noch Regen in Sicht ist, muss die Verdunstung des Wassers aus dem Boden unbedingt geringgehalten werden! Wir wässern über die Wege. Die Wurzeln unserer Gemüsepflanzen finden den Weg zum Wasser (nach unten). Sprengen ist ungeeignet, weil 50 % des Wassers sofort verdunsten. Wir müssen mit unserer Ressource Wasser sorgfältig umgehen. Ständiges Gießen ist eine Unsitte. Da werden eines Tages auch unsere Brunnen versiegen. Kommt immer nur, künstlich, Wasser von oben, entwickeln die Pflanzen keine starken Wurzeln, sondern suchen das Wasser ’nach oben‘. Wer keine starken Wurzeln hat, kann keine starken Früchte bilden (da geht es den Pflanzen, wie den Menschen). Zudem sind Pflanzen bei Sonneneinstrahlung überhaupt gar nicht dazu bereit Wasser aufzunehmen. Sie machen ‚zu‘, weil sie die Verdunstung stoppen wollen. Und sie bekommen, wie wir, wenn unsere Haut nass ist, Sonnenbrand.
Zucchini, Kürbis, Tomaten und Gurken werden, direkt, punktuell, an der Basis gewässert. Seltener, aber reichlich Wässern!! Wenn wir durstig sind, stellen wir uns auch nicht unter die Dusche, um zu trinken…
**Es gibt Menschen, die bepflanzen Wüsten. Das ist möglich. Aufgeben ist keine Option!! Das Leben ist wundervoll und: Es ist anstrengend!!**



