Montessori-Farm Klein Lüben

Montessori-Farm Klein Lüben
Bad Wilsnacker Str. 16
19336 Klein Lüben
Telefon: 03877 9526-714
Telefax: 03877 9526-771
E-Mail: info@ibis-prignitz.de

Unsere Montessori-Farm befindet sich am Ortsrand der Gemeinde Klein Lüben inmitten des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Sie war gut 20 Jahre lang berufliche Ausbildungsstätte für Hauswirtschaft eines regionalen Bildungsträgers. Über viele Jahre war das Areal Jahre danach nicht bewirtschaftet, bevor wir es mit der Farm-Idee wieder „wachgeküsst“ haben. Bereits die Wiederbelebung der bestehenden Ressourcen mit einfachen Mitteln in den letzten Jahren hat sichtbar gemacht, welch wunderbares Kleinod die Montessori-Farm ist und wie gern das Areal angenommen wird von verschiedenen Interessenten.

Auf der Montessori-Farm

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Auf der Montessori-Farm

Das große Grundstück bietet viele Entfaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Außenaktivitäten:

Bewegungs- und Spielflächen sind für vielfältige Angebote nutzbar, ebenso einige Spielgeräte. Es könnenZelte aufgebaut werden, eine Feuerstelle lädt zum Verweilen ein. Von alteingesessenen Einwohnern erfuhren wir, dass bereits die Ersteigentümer des Grundstücks vor 70 Jahren einen Garten bewirtschafteten. Wir nutzen diese Fläche und betätigen uns im ökologischen Anbau und verbessern die Bodenqualität. Wald- und Wiesenflächen bieten Möglichkeiten zur Beobachtung der Tier- und Pflanzenvielfalt und die Durchführung von Naturschutzprojekten. Selbst gebaute Nisthilfen und Fledermausquartiere werden von verschiedenen Arten genutzt. 2025 legten wir in einem Gemeinschaftsprojekt mit regionalen Partnern einen Naturteich neu an, der vor Jahrzehnten trockengelegt und mit Mischabfällen zugeschüttet wurde. Gemeinsam mit dem Imkerverein in Perleberg halten wir 3 Bienenvölker und verarbeiten den Honig. Außerdem leben auf der Farm mehrere Hühner und einen Hahn.

Die vorhandenen Gebäude erfüllen einen einfachen Standard, der sowohl den konzeptionellen Zwecken gerecht wird und genügend handwerklich-kreatives Betätigungsfeld für die verschiedenen Nutzergruppen eröffnet. Im Haupthaus befinden sich Gruppenräume mit angrenzender Terrasse. Die gut ausgestattete ehemalige Ausbildungsküche bietet alltagsnahe Möglichkeiten zur hauswirtschaftlichen Entfaltung. Diverse Nebenräume können für vielfältige Aktivitäten themenbezogen genutzt werden. Im Bettenhaus haben wir Schlaf- und Sanitärräume für bis zu 35 Personen.

Die Nutzung der Nebengebäude ist in stetiger Entwicklung. Neben einer Tischlerei haben wir auch eine Druckerei eingerichtet, in der verschiedene Drucktechniken ausprobiert werden.

2023/24 konnten wir aus einer LEADER-Förderung heraus die grundlegende Substanz erheblich verbessern, u.a. die Modernisierung und Barrierefreiheit der Sanitärbereiche.  

Die Montessori-Farm wird von vielen Menschen entwickelt und bereichert. Dafür stehen unsere Türen und Tore einem bunten Nutzerkreis offen – Kinder und Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderungen, Einwohner aus Klein Lüben und dem Umland, Gäste aus nah und fern. Die Montessori-Farn begeistert sächlich und konzeptionell zudem viele verbundene Partner und regt sie zu einer aktiven Mitarbeit an, u.a. das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg und der dazugehörige Förderverein, die Hochschule für ländliche Entwicklung Eberswalde und Ackerdemia e.V. (externer Link: Gemüseackerdemie). Gemeinsam wollen wir in Klein Lüben Natur-, Lebens- und Wirtschaftskreisläufe kennen lernen und erfahren, dass wir sorgfältig mit Rohstoffen umgehen, die Umwelt nicht zerstören, sondern bewahren, damit auch die zukünftigen Generationen gut auf der Welt leben können. Damit das möglich ist, achten wir in unserem Handeln auf den Umweltschutz und nachhaltige Kreisläufe.

Ziele unserer Arbeit auf der Montessori-Farm sind:

  1. soziokulturelle Begegnungsstätte für alle Generationen,
  2. lebenspraktische, nachhaltige Bildung für Kinder und junge Menschen,
  3. erlebte Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderungen,
  4. Aufbau von Bildungsnetzwerken in der Prignitz,
  5. Naturschutzprojekte in Absprache mit dem Biosphärenreservat,
  6. Theater- und Musikprojekte als Verbindung der verschiedenen Generationen,
  7. Förderung des Bauens mit nachhaltigen Baustoffen (z.B. Lehmbau),
  8. Internationale „summer schools“ mit dem Ziel, die europäische Vereinigung zu fördern und den Austausch mit Kindern aus der ganzen Welt im Sinne der Montessori-Pädagogik.

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