Wir dürfen uns in diesem Schuljahr über mehrere Erasmus-Mobilitäten freuen, die uns von einem Förderprogramm der Europäischen Union finanziert werden und stecken bereits in den Vorbereitungen für die Reisen.
Eine Gruppe fliegt nach Kreta, um dort eine neu gegründete Schule einer ehemaligen Kollegin zu besuchen. Die Gruppe wird dort zum Thema „Wasser“ forschen und die Idee der „Naturschule“ umsetzen.
Eine zweite Gruppe besucht die Ütopyia-Schule in Istanbul. Eine lang gehegte Freundschaft verbindet unsere Schulen seit ungefähr 10 Jahren. Regelmäßige gegenseitige Besuche gehören mittlerweile zu unserem Schulprogramm und zur Pflege dieser wertvollen Beziehung. Anfang März durften wir 8 SchülerInnen und 3 Lehrerinnen aus der Türkei in unserer Montessori-Schule begrüßen und werden in einem weiteren Artikel davon berichten.
Mit der dritten Erasmus-Reise gestaltete es sich etwas schwieriger. Ursprünglich wollte eine dritte Gruppe an den Montessori-Games auf Zypern teilnehmen und dort die Morningside Montessori Elementary Private School besuchen. Aufgrund der aktuellen Situation in dieser Region entschieden sich die Veranstalter das Treffen abzusagen. Die Konflikte und die daraus resultierenden Folgen machen uns sehr betroffen. Aber es zeigt uns auch, dass der Frieden auf der Welt nicht selbstverständlich ist und die Friedenspädagogik von Maria Montessori aktueller denn je.
Zu unserer Freude gibt es einen Ersatzveranstaltungsort in Frankreich. Gastgeber ist die Graines des Pensées Bilingual Montessori School in Grasse. Dort erwartet unsere SchülerInnen eine Woche sportlicher, lehrreicher und kultureller Aktivitäten. Durch gemeinsame Erlebnisse entdecken die Teilnehmenden verschiedene Kulturen, knüpfen Freundschaften und arbeiten zusammen, um Frieden, Nachhaltigkeit und internationale Verständigung zu fördern.



