Im Rahmen des fachübergreifenden Unterrichtsthemas Medien besuchten die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 7-9 das Museum für Kommunikation in Berlin. Der Tag begann mit einem Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht, die vom 9. auf den 10. November 1938 statt. Dabei kam es zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen gegen Juden in ganz Deutschland und Österreich. Die Reichspogromnacht war ein Wendepunkt für das Deutsche Reich unter Hitler: Aus Antisemitismus (Judenfeindlichkeit) wurde der Völkermord an der jüdischen Bevölkerung.
Außerdem erzählten Tanja und Peter aus west- und ostdeutscher Sicht von ihren Erlebnissen am 9. November 1989, dem Tag des Mauerfalls. Durch Deutschland lief eine 1.400 km lange Grenze. Die Mauer lief auch mitten durch Berlin und trennte die Stadt. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer wegen der friedlichen Revolution. Das bedeutet, dass die Menschen in Ostdeutschland wieder nach Westberlin gehen konnten. Aber es bedeutete noch viel mehr, das Ende der Teilung Deutschlands.
Vom Faustkeil bis zum Internet zeigt die Ausstellung die Entwicklung der Kommunikation von der Steinzeit bis heute. Die Bedeutung des Radios in der Nazizeit und des Fernsehens zur Wende 1989 sind Beispiele für die Macht der Medien. Ein Museumspädagoge gab uns durch seinen Vorträge Orientierung im Mediendschungel und berichtete von der Macht der Medien früher und heute. Die interaktiven Angebote der Ausstellung laden durch das Ausprobieren zum Nachdenken an. Ein Besuch des Museums ist empfehlenswert.




