Projektwoche „Aktive Pause“

Projektwoche „Aktive Pause“

Wenn Kinderhaus, Grundschul- und Oberschulkinder auf dem Montessori Pausenhof gleichzeitig am Spielen sind, geht hier ganz schön die Post ab, und das friedlich.

Es fing alles mit einem Wegweiser zur Gesundheitsförderung für Schulen im Land Brandenburg an. Im Bereich Bewegung stach uns die Überschrift: Projekt „Aktive Pause“ ins Auge. Die Schule würde in diesem Fall zum Testen für einen Tag kostenlos Bewegungsgeräte bereitgestellt bekommen sowie die fachliche Anleitung zur Nutzung der Angebote. 

Wir nutzten die Möglichkeit und bewarben uns bei der Unfallkasse Brandenburg und erhielten die Zusage. Jedoch nicht nur für einen Tag, sondern für eine ganze Woche.

Projektwoche „Aktive Pause“

Cartiér plante in diesem Fall die Geräte der Aktiven Pause komplett in den Sportunterricht zu integrieren. So hatten alle Kinder nicht nur während der Hofpause, sondern noch einmal separat die Zeit und die Ruhe, alle Gerätschaften spielerisch erkunden zu können.

Ziel war es, die Kinder im Rahmen der Bewegungsförderung zu Eigeninitiative und Selbstsicherheit in der Pausengestaltung zu ermutigen.

Neben großen Holzrollern, sogenannten Holländern und kniffligen Murmelspielen, ging es hoch hinaus in der Akrobatik mit den Stelzen. Dieser Kult wurde von Kinderhauskindern bis hin zu den Oberschülerinnen und Oberschülern ausprobiert. Und was für das Kind gut ist, schadet den Erwachsenen nicht. Daher „Vorbild sein“ und gleich mitlaufen, dachten sich dann auch einige Kolleginnen und Kollegen. 

Konzentration und Kommunikation forderte der Holzturm. Dieses Spiel fördert nicht nur das Team-Work in einer Gruppe bis zu 8 Kindern, sondern auch die Geduld und die Feinmotorik.

Ziel des Spiels ist es, die 6 Hartholzklötze aufeinander zu platzieren, ohne dass der Turm umfällt. Die Schnüre zum „Stapelwerkzeug“ sind jeweils 2m lang. Auch wenn das Spiel auf den ersten Blick nicht kompliziert erschien, erforderte es doch große Geduld und Teamfähigkeit, um den Turm aufzustellen.

Gekrönt wurde das Angebot im Teamplaybereich mit dem sogenannten „Laufendem A“. Beim „laufenden A“ kommt nur der ins Laufen, der sich mit seinem Team versteht. Vier Partner spannen gleichzeitig die Seile nach außen ab, eine weitere Person stellt sich mittig auf den Querbalken. Jetzt gilt es gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, mit der das „laufende A“ in Bewegung gesetzt werden kann. 

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